Vorstand

Frau Dr. Yolanda Mutter, langjährige Kinderanwältin, tätig im Amt für Jugend und Berufsberatung (Co-Präsidentin)
Frau Dr. Yolanda Mutter, langjährige Kinderanwältin, tätig im Amt für Jugend und Berufsberatung (Co-Präsidentin)
Frau Andrea Gimmi, Projektleiterin bei Pro Juventute (Co-Präsidentin)
Frau Andrea Gimmi, Projektleiterin bei Pro Juventute (Co-Präsidentin)
Herr Urs Solèr, Leiter von kabel-Berufslehre, Lerncoach, Seelsorger und Kinesiologe
Herr Urs Solèr, Leiter von kabel-Berufslehre, Lerncoach, Seelsorger und Kinesiologe

Team

Frau Vera Grunder, Berufseinstiegs-Mentorin
Frau Vera Grunder, Berufseinstiegs-Mentorin

Während meines Studiums als Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin FH legte in den Fokus schon früh auf die Unterstützung von Jugendlichen. Gerade in der Berufsintegration liegt ein grosser Unterstützungsbedarf in unserer heutigen Hochleistungsgesellschaft. Die Erwartungen nehmen stetig zu. Viele Jugendliche stehen unter Druck und können den schulischen Anforderungen nur schwer gerecht werden. Die Beurteilung der überfachlichen Kompetenzen wird immer detaillierter und es entsteht eine Tendenz zur "Normierung" der Verhaltensweisen. Anstatt sich in eine Richtung zu entwickeln, in der die Jugendlichen ihre Authentizität, Kreativität und Individualität leben können, werden sie immer mehr in vordefinierte Schemen gepresst, welche nicht ihrem Wesen entsprechen. In meiner langjährigen Tätigkeit in der Berufsintegration erkenne ich die Wichtigkeit und Sinnhaftigkeit dieser Unterstützung, was mich täglich motiviert die Jugendlichen auf ihrem beruflichen und persönlichen Weg bestmöglich zu begleiten. Ich wünsche mir, dass sie sich in ihren Stärken und Interessen entsprechend entwickeln dürfen und einen Beruf erlernen können, der ihren Fähigkeiten und Wünschen entspricht.

 

 

Frau Karin Furrer, Initiatorin und Leiterin des Zukunftsjahres
Frau Karin Furrer, Initiatorin und Leiterin des Zukunftsjahres

Nach einer Kaufmännischen Lehre arbeitete ich 10 Jahre lang als Redakteurin für verschiedene Zeitungen und Radiostationen (Radio Z,
DRS 3, Zürichsee-Zeitung, u.a.), absolvierte zuerst die Medienschule MAZ in Luzern und studierte später Religionswissenschaft und Hermeneutik an der Universität Zürich.

Als ich mit 29 Mutter eines Sohnes wurde, traten Entwicklungs- und Schulthemen in den Vordergrund und ich entschloss mich, meinen Kindheitstraum, Lehrerin zu werden, doch noch zu verwirklichen. Doch dass die Schule nicht der richtige Ort ist für mich, merkte ich schnell. Heute, mit 42, bin ich davon überzeugt, dass Lernen einer Entdeckungsreise gleichkommen sollte, auf der es darum geht herauszufinden, wer man ist, wofür man sich einsetzen und wie man sich weiterentwickeln möchte. Die Schätze, die auf solch einer Reise gefunden werden können, sind die wertvollsten Schätze, die es gibt. Sie zu finden, ist das Ziel des Zukunftsjahres. Bei meiner Arbeit setze ich v.a. auf meine einfühlenden und fachlichen Stärken: Ich bin eine begeisterte Zuhörerin, lege grossen Wert auf Stärkenorientierung und recherchiere fürs Leben gern. Mir sind Perspektivenwechsel und Austausch sehr wichtig. Jedes Zukunftsjahr ist für alle (!) Beteiligten enorm lehrreich und es gibt nichts Schöneres, als wenn sich der "Chnopf" zu lösen beginnt, die Augen der Teilnehmenden zu strahlen beginnen und der passende Berufseinstieg sichtbar wird. Ich freue mich auf viele weitere Zukunftsjahre.


Wir, das sind auch unsere Vorbilder sowie ein wachsendes Netzwerk aus Profis der Pädagogik, der Psychologie, des Coachings etc., die das Zukunftsjahr aktiv unterstützen.